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Japan Tagebuch - Tokyo #2

Dienstag: Akihabara - Der Inbegriff der Reizüberflutung.

Wir so:


Bilder und Videos sprechen für sich.
Riesige Werbefronten

Shopping aka "Nie enden wollende Regale voll Zeug".

Gab, kurz nach Ankunft in der Electric Street: "Oh guck mal, Souvenire, lass mal da rein gehen." 
10min später: Gab&Tony: "Oh eine Treppe, lass mal hoch gehen und gucken was da ist." 
???min später: Tony*knickt ein*: "Wir sind im dritten Stock angekommen." 
Gab:"Nun?" 
Tony: "Von 10." 
Und das war erst der Anfang...









... Es gibt nix, was es nicht gibt hier. Außer Songbird :( ...
Keine LBM oder Gamescom oder Comiccon Shoppingmeile wird uns je mehr in Erstaunen versetzen können nach diesem Erlebnis.

Arcades gab es natürlich auch, und die haben wir natürlich auch angezockt:

Wir haben einen Joe gefunden (Schaufensterpuppe):
Und bis zum Horizont reichende Reihen an kostümierten Maids, die ihre Cafés bewarben. In einem dieser Cafés waren wir auch zwischendurch Pause machen, aber das war etwas ruhiger und gediegen, irgendeinem in Europa spielenden Anime gewidmet. Fotos vom Personal durfte man dort leider nicht machen.
Sind bis in die Nacht hinein umhergelaufen... und haben vllt kaum einen Bruchteil von Akiba gesehen.

Auf Gundam-Café und Square-Enix-Café haben wir verzichtet. Überteuerte Preise, keine berauschende Qualität der Menüs und teilweise Wartezeiten, um überhaupt rein zu dürfen: Das war uns zu doof. Stattdessen gab es gegen Mittag ein paar spontane Takoyaki (Teigkugeln mit Octopusfleisch drin)...
... und am Abend fettes Sushi in einem sehr guten Restaurant, wo wir direkt vor dem Sushimeister an der Theke sitzen durften.

Keine Sojasoße nötig. In Japan wird Sushi übrigens mit den Fingern gegessen, nicht mit Stäbchen, Wasabi macht dir der Koch perfekt portioniert unter den Fisch und Nigiri sind eher die Norm. Fleisch wird man darauf nicht finden, Gemüse nur selten, aber dafür unzählige Fischigkeiten. Auf dem Teller hier unter anderem: Verschiedene Fische, darunter mind. 2 verschiedene Sorten Thunfisch (mit unterschiedlichen Abstufungen an Fettigkeit; Thunfisch ist híer quasi Classic), Octopus, Tintenfisch, Aal, Heringrogen, noch ein anderer Rogen (zu Paste verarbeitet), süßes Ei und Seeigel.

Und dann erstmal ins Bett fallen.
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Mittwoch: Ghibli-Museum und Musashino

Mittwoch ging es dann früh wieder raus, denn wir hatten reservierte Tickets für das Ghibli-Museum (die lassen nur eine begrenzte Anzahl Besucher rein pro Tag) und mussten es rechtzeitig zur anderen Seite von Tokio schaffen. Wir stiegen am Bahnhof Kichijoji aus uns wanderten - gut in der Zeit - ein bisschen durch den Inokashira Park, bis wir am Museum ankamen.










Fotos durfte man leider nur außen machen, denn drinnen sollte man sich voll auf das Erlebnis konzentrieren. Zurecht, muss ich sagen. Hatte fast ein bisschen Regen im Auge, so schön war es da. Einen exklusiven Kurzfilm durften wir dort ebenfalls sehen. Es gibt tatsächlich mehrere exklusive Kurzfilme und an diesem Tag lief einer über Sumo-Mäuse. Als Erinnerung habe ich mir diese kleine Geschichte als Comic gekauft.
Pause gab es zwischendurch an einem kleinen Imbissstand im Außenbereich, wo es Ghibli-Bier gab!
Wir haben die Flasche natürlich mitgenommen und uns generell reichlich mit Souvenirs eingedeckt und haben im dazugehörigen Ghibli-Café Kuchen gemampft (es gab, um vor Überfüllung und Unchilligkeit zu bewahren, auch hier nur begrenzte Plätze. Man musste draußen warten, bis welche frei wurden und man reingeholt wurde. Dafür gab es extra einen kleinen Stuhlkreis und eine Kiste voller Bücher für die Wartenden).


 Ein bisschen versteckt in einem kleinen Innenhof entdeckten wir auch eine kleine Kuriosität (die mich an einen ganz bestimmten Fuchs erinnerte...)

Im Anschluss gingen wir nochmal zurück durch den Park, diesmal etwas ausgiebiger und inkl. Erforschung des ansässigen buddhistischen Tempels, den wir vorher gesehen hatten.



Vorsicht: Gigantische fliegende Spinnen!!! Nee Spaß... bloß gigantische Spinnen mit gigantischen Netzen, die von Baum zu Baum quer über die Gehwege reichten.
Danach spazierten wir noch ein Weilchen durch das Viertel Musashino, was wieder vollgepackt mit Fressbuden und Läden war, inkl. Kaufhaus mit Markt, in dem alles angeboten wurde, was das Japano-Naschkatzen-Herz begehrt. Habe gestern schon beschlossen, dass ich eine Gewichtszunahme in kauf nehmen muss, schließlich bin ich nicht gerade jeden Tag in Japan, dem Wunderland für Geschmacksknospen :0
Heute entschieden wir uns für japanisches Curry und bereuten es wiedermal nicht.
Zum Nachtisch gab es für Gab noch ein Taiyaki (süß gefülltes Gebäck in Fischform, hier mit süßer Bohnenpaste).

Und nun sind wir wieder im Hostel und schreiben fleißig Blog. Morgen wird's wahrscheinlich Shinjuku sein. Oyasumi!


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