So, nachdem ich ein wenig in Schottland herumgetrudelt bin, ist es endlich wieder Zeit am Blog weiterzuschreiben. Es is echt was anderes wenn man so weit in retrospektive schreibt xP Irgendwie erscheint es einem wie sooo viel arbeit und das verdirbt einem gleich die Lust xD Aber wie wir wissen ist der größte schritt um etwas fertigzustellen, erst einmal anzufangen.
Ich wollte euch also meinen Tagesablauf beschreiben.
Wenn es draußen in der Nacht nicht allzu kalt war, so sind die ersten Tiere, denen ich draußen begegne Max und Rex. Sie sind Brüder und beide überaus haarige, stinkige, deutsche Schäferhunde. Wenn es nachts stürmt oder kalt ist, dürfen sie auch drinnen schlafen, aber üblicherweise ist draußen für sie besser. Vor allem Max wird es schnell einfach zu warm und er presst sich drinnen daher immer an die Tür, wo es etwas kühler ist.
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| Rex (l.) und Max (r.) |
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| Max, der Gerechte, der Alpha-Hund |
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| Rex, der sanfte mit dem Schlappohr^^ |
In den ersten Wochen hat Rex uns sehr große Sorgen bereitet. Er hat vor 14 Monaten eine Leukämie-Diagnose gekriegt und ihm wurden nur wenige Monate Zeit gegeben bis er stirbt. Der Erfolg einer Chemo wäre sehr unwahrscheinlich und würde ihn nur Leiden lassen. Daher wartet Jacky im Prinzip nur noch auf den Moment, in dem es mit ihm Bergab geht. Er kriegt dann Steroide, diese werden ihn wieder fit und schmerzfrei kriegen und er wird rumhüpfen können wie ein Welpe, und nach einigen schönen letzten Wochen geht der Effekt vorbei und er wird sterben. Nun hat Rex mit einem wirklich schlimmen Würgen und Husten angefangen. Er schluckt es meistens wieder runter aber manchmal kann er es nich mehr halten. Wir haben uns Gedanken gemacht ob er wohl schmerzen hat (ein Hund zeigt sowas nich allzu offensichtlich) und den befreundeten Tierarzt Mike geholt. Doch der gab entwarnung, die Symptome kamen von was anderem, genauer gesagt ist es wohl so eine Art "Herz-Husten" und dagegen hat er Tabletten. Also is alles soweit fein und ich konnte weiterhin sorgenfrei meine Freizeit damit verbringen, mit ihm auf dem Boden herumzukuscheln. Er mag das sehr und drückt einem immer den Kopf in die Handfläche, wenn man seine Wange streichelt.
Max hingegen ist von Rheuma geplagt und hat Angst vor Gewittern, ist aber ansonsten immer absolut cool und dominant gegenüber den anderen, vor allem männlichen, Hunden.

Is ganz nett wenn Max sich darum kümmert, dass Spikey die Klappe hält, wenn man es gerade braucht^^
Allerdings müssen Max und Rex immer in einen Zwinger im Garten gesperrt werden, wenn ich losgehe, da ich im Laufe des Tages Hunde beim Gassigehen am Garten vorbei führen muss, und Max da etwas über-beschützerisch wird. Die Aggressionen sind besser zu vermeiden.
(Anmerkung: Im folgenden werde ich für das Wörtchen "Zwinger" lieber das englische Wort "Kennel" benutzen, weil Zwinger so eine negative Konnotation im Deutschen hat.)
Mein Weg führt mich gleich als erstes zu den Pferdeställen. Vor diesen befindet sich außerdem eine kleine Arena.
Meistens werde ich schon von ungeduldigem Wiehren begrüßt. Paddy und Beanie stehen meist längst am Tor und wollen ihr Frühstück.
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| Paddy (JA, er ist im Besitz von Hinterbeinen xD) |
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| Beanie... mag Matsch nicht. Er is ne Diva. |
Ich bereite ihnen jeweils einen Eimer vor, mit Hafer, Roggen, Gepresstem "Pulp" und vielem anderen tollen Zeugs. Paddy wird zuerst gefüttert, weil er der Dominante ist, und er hebt immer ganz fröhlich die Vorderhufe, wenn er frisst^^ Was ich nach dem Füttern mit ihnen mache ist sehr wetterabhängig. Wenn's nen sehr nasser, unangenehmer Tag ist, lass ich sie nur in der Arena rumlaufen bis ich mit der ganzen Arbeit fertig bin, wenn das Wetter aber wieder gut ist führ ich sie ins Feld hinaus (Mit Pferdepeitsche in der Hand unso, weil sie sonst einfach irgendwo stehen bleiben, wo es hübsches Gras zu fressen gibt. Aber ich muss sie nie damit berühren, sie wissen so einfach nur bescheid^^).
Ihre Felder sind sehr weitläufig und man kann einen ganzen Tag damit verbringen zu versuchen, sie komplett zu erforschen, wenn man nur zu Fuß unterwegs ist.
Als nächstes is das kleine Pony dran. Es ist erst seit Dezember da und hat noch keinen Namen, die Ideen schwanken aber so um Namen wie "Elvis", "Domino" oder "Shrimp". Ich hab ja Applejack vorgeschlagen^^
Das Pony kriegt auch nen Eimerchen voll Frühstückszeug, allerdings nen viel kleineres. Danach muss ich ihm das Zaumzeug anlegen und ihn an einem Seil auf seine Wiese führen. Diese ist ein nämlich Stückchen abseits und man muss die "Straße" (also den Kiesweg") runterlaufen. Auf die große Pferdewiese kann man ihn nicht stellen, bis wir irgendwann sämtliche Zäune abgecheckt haben ob er da vllt durch irgend ein Loch passt und abhauen könnte. Seine kleine Privat-Wiese ist daher schon so langsam ziemlich karg geworden und in den letzten Wochen hab ich ihn stattdessen jeden zweiten sonnigen Tag den ganzen Tag in die Arena gestellt und mit Heu gefüttert, damit die Wiese ein bisschen ruhen kann.
Und gleich neben der Pony-Wiese steht dann mein nächstes Ziel: Die Kennels. Das Gelände wo die anderen Hunde und die Katzen wohnen. Dieses Gelände ist in mehrere Bereiche unterteilt: Einen Eingangsbereich (mit zwei Toren, damit ein Hund der ausversehen durchs erste Tor kommt nicht weglaufen kann), den Hundebereich mit den ganzen Hundehütten und extra eingezäunten Kennels, eine Hundewiese und einen Hinterbereich, in dem ein Wohnmobil und ne Werkzeughütte steht, wo die Hunde nich hin können und die Katzen ihr Refugium haben.
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| Pony-Wiese |
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| Eingangsbereich; außen ist ein Holztor mit Kette dran, innen dient ein Bauzaun als Tor. In meinen ersten Wochen war innen tatsächlich eine Tür angebracht, aber die wurde von nem Sturm zerfetzt und so blieb nur der Bauzaun zum auseinander-schieben. |
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| Hundebereich; mit abgezäunten Einzel-Kennels |
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| Hundebereich; der Wohnwagen links ist ebenfalls für Hunde. Quasi eine Hütte für sehr große Hunde. Das hinten ist das Wohnmobil/Katzenhaus |
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| Hundewiese |
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| Wohnmobil/Katzenhaus |
Die Kennels sind größtenteils für Hunde da, die hier nur zu Gast sind. Früher war das allerdings mal anders. Jacky hat in dem heutigen Katzenhaus gewohnt und Hunde aus Tierheimen in den Hundehütten leben lassen. Erst Jahre später hat sie das ganze Land drumherum gekauft und ein Haus gebaut.
Allerdings haben die Kennels dennoch einige Dauer-Insassen: Als erstes werde ich stets von Aramis und Sally begrüßt.
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| Sally, mit ihrem sehr dringlichen Blick. |
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| Sally, gechillt^^ |
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| Aramis in seinem Kennel. Er klingt, wenn er gerade nicht bellt, wie ein Wookie und macht dabei genau dieses Gesicht. |
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| Aramis mag Bällchen. |
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| ....mmmmh Bällchen..... |
Uff zu diesen beiden Hunden habe ich so unheimlich viel zu erzählen. G___G Ich versuch mich zu beschränken....
Aramis ist ein wolfs-großer Alaskan Malamute, Jacky hat ihn als "Riesen-Husky" beschrieben als ich zum ersten mal mit ihm zu tun hatte. Sein Besitzer ist ein Pole, der ihn nicht halten kann (is ne lange Geschichte) und auch kaum für ihn bezahlen kann. Aber um den Hund davor zu bewahren, eingeschläfert zu werden oder den Rest seines Lebens an einer Kette zu verbringen, hat Jacky ihn dennoch aufgenommen. Sie sagt oft er sei die ganze Arbeit nicht wert, die er verursacht, aber dennoch würde sie einen Hund nie im Stich lassen. Er ist schwer zu kontrollieren, laut, anderen Hunden gegenüber zumeist extrem aggressiv und wir können ihm beim besten Willen nicht den Auslauf geben, den er eigentlich bräuchte. Immerhin hat er aber sehr viel Platz für sich, wird täglich gut gefüttert, kriegt morgens eine Runde Gassi und Abends eine Runde Spiel auf der Hundewiese (letzteres zumindest während meiner Anwesenheit). Wie gesagt, immerhin. Solange man sich mit ihm beschäftigt ist er der allerbeste, sehr verspielt und verschmust. Sobald man sich allerding einem anderen Hund zuwendet oder gar weg geht gerät er regelrecht in Panik. Er bellt und jault dann volle Lautstärke und erst kürzlich hat er angefangen dabei in den Bauzaun zu beißen (was zu extrem ulkigen Grimassen führt, die er dabei macht) xD Das nervt zwar, aber irgendwann gewöhnt man sich daran und sobald man sich ihm wieder zuwendet ist auch alles wieder gut.
Bei meiner ersten Begegnung mit ihm hatte Jacky die Idee, dass ich vllt mit ihm polnisch Sprechen sollte... das hat ihn allerdings in so eine wahnsinns Freude versetzt dass er mich beinahe umgerannt hat xD Im Laufe meiner Zeit bei Jacky hat er es auch zwei mal hingekriegt, mich zu Fall zu bringen und nicht selten musste ich mit ihm wrestlen wenn er's übertrieben hat... aber das hat wohl Spaß gemacht^^
Das Polnisch hat mir auch einen Vorteil verschafft: Kommandos. Normalerweise hat er keine, weil er die vermutlich in polnisch gelernt hat (wenn überhaupt) und ich keine Ahnung hab, welche Worte sein Herrchen benutzt hat. Aber "Sitz" auf polnisch hat funktioniert und ist sehr nützlich wenn man den Bauzaun um sein Kennel herum öffnet, weil er es sonst einfach einrennt sobald eine von zwei Ketten gelöst wird. Normalerweise muss man sich sonst mitm ganzen Gewicht dagegen stemmen, um das zu verhindern und die zweite Kette zu lösen, wenn er hingegen gesessen hat war es natürlich einfacher.
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| Aramis' Bauzaun-Tor; hinten rechts gehts zu seiner Hundehütte |
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| Seine Hundehütte. Da kann man aufrecht drin stehen und er pennt auf dem Sofa. |
Sally hingegen ist ultra-lieb und geduldig und lässt sich von Aramis nich stören. Sie tippt einen immer mit der Pfote an als würde sie mit einem fangen spielen, wenn sie Gassi gehen will, und guckt dabei ganz dringlich. Außerdem erstarrt sie wie eine Statue wenn man mit der Hand eine Pistole nachmacht, auf sie zeigt und "Bäng" sagt. Sie darf als einzige frei zwischen den Kennels rumlaufen, außerhalb der Kennels darf sie aber nur an der Leine gehen und auch auf die Hundewiese darf sie nicht, denn sie ist zu clever und findet sonst immer einen Weg, zu entkommen. Sie kann außerdem nicht im Haus gehalten werden, weil sie wegen einer Operation ne Blasenschwäche hat und immer pinkelt wenn sie sehr aufgeregt ist. Im Laufe der Zeit habe ich aber gerade zu Sally die stärkste Bindung aufgebaut und am Ende war sie so auf mich fixiert, dass sie Jacky schließlich völlig ignoriert hat (und Jacky is sonst DER Hundeflüsterer). Ich konnte ihr blind vertrauen, so dass ich sie meistens mitgenommen hab, wenn ich kurz mal irgendwo was außerhalb der Kennels machen musste und ich konnte auch andere Hunde gleichzeitig mit ihr führen, weil sie nie rumgestresst hat.
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| Sallys Hundehütte. |
Nachdem ich also Aramis herauslasse damit er schonmal ein bisschen im Hundebereich rumlaufen kann, geh ich erst einmal in den Hinterbereich zum Katzenhaus. Dort werden - was sonst? - die Katzen gefüttert.
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| Bobo (l.) und Pipi (r.) drängen sich ins Bild^^ |
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| Pipi, die sehr sehr alte schwarze Katze. Ja, die guckt wirklich so. |
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| Eins der wenigen scharfen Bilder von Bobo. Er hüpft immer ganz viel durch die Gegend. |
Bobo und Pipi warten zumeist schon auf mich und oft hat mich Bobo, der orangene Kater, schon vorhin bei den Pferden begleitet. Die Katzen können hier ein und ausgehen und haben beheizte Kissen für kalte Nächte und sowieso ein tolles Leben^^ Während ich sie füttere, mach ich schonmal Wasser im Wasserkocher warm und stell das Futter für Aramis und Sally zusammen. Das wird dann aber beiseite gestellt, denn gefüttert werden sie erst nach dem Gassi-gehen.
Wenn dies getan ist geht es wieder hinunter zu den Kennels. Mein erster Scheißjob ist dran: Hundemist in einen Eimer schaufeln. Den entsorge ich zumeist später, während ich mit Sally Gassi laufe. Ich kann nicht beide (Sally UND Aramis) gleichzeitig mitnehmen, da Aramis so schwer zu händeln ist. Aber da ich mit Sally so kleine Jobs erledigen kann während ich sie dabei hab, ist das in Ordnung.
Je nach verfügbarer Zeit und Wetter laufe ich mit Aramis und/oder Sally auch manchmal den Berg runter und wieder rauf, statt nur oben die Wege abzulaufen. Das wars dann wohl mit dem Flachländer in mir^^
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| Der übliche Gassi-Weg (der Hund links ist Shep, ein Gast) |
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| Eine Ruine auf dem Gassi-Weg. Viel schöner bei Sonnenschein, aber da vergess ich so oft meine Kamera mitzunehmen. xD |
Ist auch dies getan, geht es zurück in die Kennels, das warme Wasser wird ins vorbereitete Hundefutter gegeben und mit nem Stück Hundewurst zermanscht (was ne schöne Soße ergibt) und Aramis und Sally werden gefüttert. Sally sitzt da zumeist schon in ihrer Hundehütte und tippelt mit den Füßen, wenn man mit dem Essen kommt. Aramis muss aber extra in ein kleineres Kennel gesperrt werden. Denn was als nächstes kommt, wird lieber ohne einen großen, starken, neugierigen Hund um einen herum gemacht: Ich gehe zu den Baby-Kätzchen.
Ihr Haus befindet sich sicher verschlossen in Aramis' Kennel, links neben seiner Hundehütte. Das ist normalerweise kein Problem, nur wenn einer der Menschen reingeht erregt das seine Aufmerksamkeit und dann springt er gegen die Hütte und bellt. Das is natürlich nich so gut für die armen kleinen ängstlichen Kätzchen.
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| Kätzchen-Haus |
Die Kätzchen hat Jacky dem örtlichen Tierheim abgenommen, das sehr überfüllt ist, und sie warten noch auf ein schönes Zuhause. Die beiden sind die Kinder einer Wildkatze und daher ein bisschen scheu, aber sobald sie sich an mich gewöhnt hatten, sind sie mir stets um die Füße geflitzt. Der kleine schwarz-weiße ist sehr neugierig und frech und lässt gerne mit sich spielen und schmusen, die kleine schwarze hingegen ist etwas ruhiger. Wenn ich sie aber gefüttert habe, hat sie sich immer auf ein kleines Brett links von meinem Kopf gestellt und hat mir ins Ohr geschnurrt.
Die beiden produzieren außerdem eine unfassbare Menge an Kot. Innerhalb von 4 Tagen konnten sie in ihrem kleinen Katzenklo eine Menge an Mist absetzen, die einen Eimer gefüllt hat, in den sie beide locker komplett reingepasst hätten! Echt unglaublich xD
Bin ich wieder raus aus dem Kätzchen-Haus, kann auch Aramis wieder frei in seinem Kennel herumlaufen. Er lässt zumeist von dem Essen, das er vorhin gekriegt hat, was für den Abend übrig und von hier an muss man immer dran denken, den Bauzaun zu schließen, egal ob Aramis drin ist oder nicht, denn Sally klaut es gern wenn er nicht hinsieht.
Wenn ansonsten keine weiteren Tiere zu Gast sind, dann war's das hier erst einmal und ich kann wieder zurück zu den Pferdeställen zum Pferdemist schaufeln. Anfangs fand ich das ziemlich anstrengend, aber mit der Zeit wurde das mehr und mehr zu einer meiner bevorzugten Aufgaben. Irgendwie ist diese Aufgabe geradezu therapeutisch^^ Vor allem wenn es draußen in strömen regnet und kalt ist, man aber trotzdem die Jacke auszieht, weil einem zu warm wird, und dann kurz mit der Mistgabel in der Hand nach draußen guckt... dann fühlt man sich iwie erfrischt. Und es ist so ein bisschen Zeit zum nachdenken.^^


Wieder zurück in Jackys Gartenfläche lasse ich Max und Rex wieder raus und kümmer mich noch um die Hundescheiße im Garten, dann geht es rein ins Haus. Die kleinen Hunde und Max 'n Rex müssen noch gefüttert werden, und das muss immer mit einer sehr klaren, strengen Struktur vor sich gehen, um Chaos zu verhindern. Danach gibt es erst Mittagessen für mich. Und das war dann auch der größte Haufen Arbeit am Tag.
Nachmittags ist die Zeit für Odd-Jobs, also mit Jacky das Haus putzen, draußen Reperaturarbeiten machen, Kennels putzen, Steine ausgraben und hin und her karren, Gräben graben... und alles mögliche Zeug das sich so im Großen und Ganzen um Instandhaltung dreht.
Abends vor dem Sonnenuntergang muss ich wieder runter, das Pony (und wenn schlechtes Wetter ist ggf auch die beiden Pferde) wieder in die Ställe schaffen, die Katzen nochmal füttern und eine Runde mit Aramis (und ggf anderen bedürftigen Hunden) spielen.

Mein erster Versuch, es allein hinzukriegen, das Pony zu fangen und zu den Ställen zu schaffen, war wirklich ein ziemlicher Fehlschlag. Er hat mich umgerannt und ist aus dem Feld entkommen. Zunächst war ich ziemlich in Panik aber je schneller ich mich bewegte, desto schneller bewegte sich auch das Pony von mir weg. Also beruhigte ich mich. Ich schaffte es, ihn in die Arena zu treiben, aber habe vorher nicht daran gedacht, das Tor zum Feld der großen Pferde zu schließen und dort lief er auch hinein. Mein Glück war, dass Jacky mich beobachtet hatte und so von der anderen Seite auf das Pony zugehen konnte. So haben wir es gemeinsam in die Ställe getrieben. Danach wurde ich vorsichtiger und habe schließlich meine Pony-Einfang-Technik perfektioniert: Mit der Bro-Umarmung xD Wenn ich ein bisschen Futter mitgenommen hab um ihn anzulocken, krieg ich ihn nah genug an mich heran. Aber wann immer ich das Seil anhebe um es ihm um den Hals zu legen (sobald er das Seil um den Hals spürt, wehrt er sich nicht mehr, denn er weiß, dass er gefangen ist), dreht er sich weg und geht zurück in den Matsch. Also benutze ich stattdessen meine Arme und umarme ihn, so dass ich ihn fest genug im Griff habe für das Seil. Läuft xD Und so lernte das Gab, wie man ein Pony fängt..... jetzt kann sie den Rest des Abends endlich chillen^^
Und naja.... natürlich waren zwischendurch noch viele andere Tiere da. Aber statt sie zu beschreiben und euch die ganzen Abenteuer zu erzählen, die ich mit ihnen hatte, gibt es hier nur eine Foto-Show. Es sprengt sonst echt den Rahmen und meine eigene Geduld.^^
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| Max, der fette Garfield-artige Kater mit ähnlich dämonischem Charakter wie unser Charlie daheim, zwischenzeitig Bewohner von Jackys Dachboden. |
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| Sally, die alte Hündin, die die Pipi-Statements abgeben musste, kam auch nochmal vorbei |
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| Shep, ein quirliger Collie, der nur Kommandos auf Gälisch kennt. "Komm her" klingt wie "Daddldüu" |
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| Zorro, den Jacky hin und wieder trainiert und der tolle Kunststücke in der Arena machen kann |
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| Mauricio, der neue Kater (neue Kunden) |
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| Jake, ein wunderschöner Hund und unheimlich schwer zu fotografieren weil er so viel rumrennt. |
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| Kerry, Jake's ruhigere Begleiterin |
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| Moss, mein Liebling. Ein sehr ängstlicher Hund der sich sonst nur Jacky und seinem Besitzer nähert... der überraschenderweise innerhalb von wenigen Minuten mit mir Freundschaft geschlossen hat und mir nich mehr von der Seite wich. Er hat sehr viele sehr eigenartige Eigenschaften, die ich hier nicht ausführen werde^^ |
Glückwunsch, du hast es bis zum Ende dieses endlosen Eintrags geschafft! Ich habe jedenfalls mehr als 5 Stunden daran gesessen. Als Belohnung hier noch ein Video von einem der wenigen Schneetage in Kilgarvan:
Cheerio!!!
1 Kommentare:
So viele tolle Hunde und Katzen *_*
Hats Jacky nur Hunde, Katzen und Pferde aufgenommen oder auch andere Tiere?
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